Wo und wie man Pflastersteine kaufen kann

Sickerpflaster

Sickerpflaster
In vielen Baugebieten sind jetzt schon durchlässige Pflasterbeläge vorgeschrieben – und es werden immer mehr. Die wasserdurchlässigen Pflasterbeläge werden demnach auch Sickerpflaster genannt.
Je nach Vorschrift reicht es manchmal aus, wenn das Regenwasser nicht in den Straßenraum gelangt und versickert wird. Hierbei wird das Regenwasser aufgefangen und versickert oder die Pflasterbeläge werden weitestgehend minimiert. Muss der Belag direkt wasserdurchlässig sein, gibt es verschiedene Möglichkeiten mit speziellen Vor- und Nachteilen, die nachfolgend vorgestellt werden. Alle wasserdurchlässigen Beläge brauchen einen fachgerechten Unterbau. Dieser sollte aus einer 30 bis 40 cm dicken Schicht Schotter bestehen. Dadurch kann das Regenwasser optimal aufgenommen werden und Frostschäden werden vermieden.

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Porenpflaster

Porenpflaster besteht aus kleinen Betonkügelchen. Diese werden miteinander zu festen Pflastersteinen verbacken. Aufgrund ihrer Poren sind sie wasserdurchlässig. Sie sind optisch sehr ansprechend und können wie normale Pflastersteine verlegt werden. Ihre Oberfläche ist rau und deshalb ist die Pflege nicht ganz einfach, da die Poren verstopfen können. Langfristig kann daher bei Porenpflaster nicht auf den Einbau einer Versickerungsanlage verzichtet werden.

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Pflaster mit Bohrungen

Bei Pflastersteinen mit Bohrungen sollen durch größere Löcher Verstopfungen vermieden werden. Auch dieses Sickerpflaster lässt sich gut verlegen. Bei starkem Regen allerdings kann es sein, dass das Wasser nicht komplett durch die Löcher abfließen kann. Auch die Pflege ist auf Dauer etwas schwierig.

Rasengittersteine

Rasengittersteine sind eine Kombination aus Durchlässigkeit und Betonstein. Sie sind sehr versickerungsfähig aber optisch nicht sehr ansprechend. Versucht man sie zu begrünen, werden immer unschöne Spuren hineingefahren.

Fugenpflaster

Fugenpflaster ist sehr beliebte Sickerpflaster. Die Breite der Fugen kann dabei bis zu 3 cm betragen, sodass das Regenwasser gut versickern kann. Zudem vergrößern abgerundete Ecken die Öffnungen zwischen den Steinen. Auch die Pflege ist einfacher als bei Porenbetonsteinen, da sie sich auf das Entfernen von Moos und Unkraut beschränkt. Nachteilig kann der Füllstoff werden. Sand wird von Ameisen als Baustoff betrachtet und Split verteilt sich nach und nach im gesamten Grundstück.

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Noppenpflaster

Noppenpflaster ist gestalterisch ansprechender als Rasengittersteine. Allerdings bieten die Steine nur eine geringe Versickerung, da sie vor allem gut befahrbar und stabil begrünbar sein sollen. In Kombination mit einer kleinen Versickerungsanlage erfüllt Noppenpflaster die Anforderungen der Regenwasserversickerung.

Rasengitterwaben

Rasengitterwaben sind bezüglich der Versickerungsfähigkeit und des Pflegeaufwands kaum zu übertreffen. Diese Art von Sickerpflaster bildet eine große wasserdurchlässige Fläche mit Rasenbewuchs. Da sie aus einem stabilen Kunststoffgerüst bestehen, kann die Fläche auch befahren werden. Allerdings wird an diesen Stellen der Rasen immer abgeschert wird und verkümmern kann. Deshalb eignen sich Rasengitterwaben vor allem für Randbereiche, welche nicht ständig befahren werden.

Sickerpflaster kaufen

Im Internet gibt es zahlreiche Shops, die Sickerpflaster verkaufen. Auf jedenfall sollte mach sich vor dem Kauf von Sickerpflaster diverse Offerte einholen, um die unterschiedlichen Angebote von Sickerpflaster genau vergleichen zu können. Weitere Informationen über das Kaufen von Pflastersteinen findet sich hier.

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